Dieterich Buxtehude

Dieterich Buxtehude (1637-1707) gilt als der bedeutendste Vertreter der norddeutschen Orgeltradition im 17. Jahrhundert. 1668 wurde er Organist und Werkmeister an St. Marien, wo er bis zu seinem Tod blieb. Von ihm sind 90 Kompositionen für Orgel, 21 Instrumentalsonaten und 125 Vokalwerke erhalten.

1703 reiste Georg Friedrich Händel nach Lübeck, um die Chancen für eine Amtsnachfolge zu erkunden. Johann Sebastian Bach (1685-1750) besuchte Buxtehude zum Jahreswechsel 1705-06, um seine Orgelkunst zu studieren und möglicherweise auch an den berühmten "Lübecker Abendmusiken" teilzunehmen. Dieterich Buxtehude starb am 9. Mai 1707 und wurde in St. Marien beigesetzt.