Wir aktualisieren momentan unser Webseiten Design um die Erfahrung auf unserer Website zu verbessern.

In der Benefiz-Kulturwoche »Mitgefühl / Mit Gefühl« sehen Sie in der Marienkirche zu Lübeck Malerei von Noah Wunsch und Andranik Baghdasaryan, Fotografie von Benedict D'Costa sowie Grafik und Dokumentation von Azim Fakhri. Sie erleben ein vielfältiges musikalisches und theatrales Programm.

Die Erlöse der Kulturwoche und sämtliche Spenden im Zusammenhang mit der Ausstellung „Mitgefühl / Mit Gefühl“ kommen über "borderline-europeFrauen und Kindern in Afghanistan zugute. 

Bischöfin Kirsten Fehrs ist Schirmherrin der Schau und eröffnet Ausstellung und Veranstaltungswoche am Sonntag, 17. Oktober mit einer Andacht um 17 Uhr. Auf der Bürgerkanzel: Kapitän Stefan Schmidt.

Zwei der Künstler – nämlich der Armenier Andranik Baghdasaryan und der Afghane Azim Fakhri – sind als Geflüchtete nach Schleswig-Holstein gekommen und schaffen seit mehreren Jahren bei uns im Land Kunst. Mehrere Engagierte werfen vor dem Hintergrund der politischen Zeitgeschichte Schlaglichter auf das Thema Mitgefühl: "Die Bilder sind eine Brücke zur Mitmenschlichkeit. Das Thema ´Glaube, Liebe, Hoffnung´ ist ein ganz starker Aspekt, der den Menschen, die sich darauf einlassen, Kraft schenken kann" (Noah Wunsch).

 

Grußbotschaften von Konstantin Wecker, Heribert Prantl

Die Ausstellung ist bis zum 17. Dezember 2021 zu sehen.

 

Tickets für die Abendveranstaltungen: 10 Euro, ermäßigt 7 Euro, Schüler:innen und Geflüchtete hören und sehen kostenlos.


Der afghanische Grafik- und Graffitikünstler Azim Fakhri wurde am 1. Juli 1989 in Laghman geboren und tritt unter dem Künstlernamen „Kabul Knights“ auf. Schleswig-Holstein ist die zweite Fluchtstation in seinem Leben: Kindheit und Jugend hat Azim Fakhri im iranischen Exil verbracht. Erst 2002, nach der Vertreibung der Taliban, kehrte seine Familie nach Kabul zurück. Inspiriert durch den britischen Streetart Künstler Banksy stellt Azim Fakhri Graffitis und Grafiken her. Mit seiner Kunst will er als Friedensbotschafter verstanden werden – nicht nur für die Menschen in Afghanistan, sondern für die ganze Welt. Die in der Ausstellung gezeigten Grafiken und Graffitis von Azim Fakhri behandeln die Themen Krieg und Liebe im Afghanistan der Gegenwart. Außerdem zeigt die Ausstellung Fotos aus seinem sozialen Projekt „Street Angels“, in dem Fakhri von Kabuler Straßenkindern dokumentierte Szenen ihres Lebens arrangiert hat.


Veranstalter:innen: St. Marien zu Lübeck, der Beauftragte für Flüchtlings-, Asyl- und Zuwanderungsfragen beim Schleswig-Holsteinischen Landtag, Theater Lübeck, Haus der Kulturen Lübeck, Erich-Mühsam-Gesellschaft, Diakonisches Werk Schleswig-Holstein, Borderline-Europe e. V. Förderin: Die BRÜCKE Schleswig-Holstein und Noah Wunsch