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301: Emil Nolde und der Norden

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301: Emil Nolde und der Norden


Datum Mittwoch, 27. Oktober 2021, 09:45 - 16:00 Uhr

Leitung: Hans-Peter Seidel 

 Kosten: 1 Treffen 29,00 Euro, Förderverein-Mitglieder 26,10 Euro 

 Emil Nolde zählt zu den bekanntesten und auf Grund seiner späteren nationalsozialistischen Überzeugung umstrittensten Künstlern der Klassischen Moderne. Die Ausstellung des Bucerius Kunst Forums in Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll untersuch t erstmals sein Frühwerk im Spiegel der nordischen Kunst. Rund 80 größtenteils zwischen 1900 und 1902 entstandene Werke Emil Noldes werden den Gemälden von nordischen Künstlerinnen und Künstlern dieser Zeit wie Georg Nicolai Achen, Anna Ancher, Michael A ncher, Vilhelm Hammershøi, Peter Ilsted, Peder, Severin Krøyer, Ejnar Nielsen und Laurits Andersen Ring gegenübergestellt. 1900 besuchte Nolde die Weltausstellung in Paris und war zutiefst beeindruckt von der dort gezeigten Kunst Skandinaviens. Noch i  m selben Jahr entschloss er sich nach Kopenhagen zu reisen, mietete sich dort ein Atelier und widmete sich dem Studium der dänischen Malerei. Die motivischen und stilistischen Eigenheiten der nordischen Künstlerinnen und Künstler inspirierten ihn außer  ordentlich und führten zu eigenen ungewöhnlichen Kompositionen. Ein wichtiges Sujet dieser Zeit stellt die Welt des Fantastischen dar, die Nolde aus literarisch und mündlich überlieferten Sagen des Nordens schöpfte. Auch in der Darstellung von Interieu rszenen und stimmungsvollen Landschaftsgemälden sind die skandinavischen Vorbilder zu spüren. So trug Noldes Zeit in Dänemark maßgeblich zur Entwicklung seiner Kunst bei.