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106 Louise Bourgeois und die späte Moderne in Paris und New York

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106 Louise Bourgeois und die späte Moderne in Paris und New York


Datum Donnerstag, 17. Juni 2021, 15:00 - 16:00 Uhr
Preis
kostenlos

Leitung: Dr. Antje-Britt Mählmann

Kostenlose Teilnahme mit diesem Link:

https://zoom.us/j/94281064019?...

(Passwort: 94281064019, Meeting-ID: 287441)

Die in Paris geborene, vor allem als Bildhauerin bekannt gewordene, Louise Bourgeois (1911-2010) hat ihre eigene künstlerische Sprache geprägt. Aufgrund der sich häufig wandelnden Ausdrucksformen und Materialien ihrer Kunst wird sie kunsthistorisch oft als Einzelphänomen betrachtet. Für die im Zeitraum von 1936 bis 1982 entstandenen Werke jedoch lassen sich klare Beziehungen zur europäischen und amerika-nischen Moderne ablesen. Louise Bourgeois stand zum einen im engen Austausch mit den Kubisten und Surrealisten in Paris und New York und bewegte sich ferner, nach ihrer Emigration von Frankreich in die USA, im künstlerischen Umfeld der New Yorker Nachkriegsmoderne. Jede der genannten drei Gruppierungen verarbeitete auf eigene Weise die Einflüsse von Kunst aus Afrika und Polynesien, die Bourgeois ebenfalls auf verschiedenen Wegen aufnahm. Der Vortrag zeichnet den Weg der jungen Künstlerin von den Pariser Akademien und Ateliers, bis zur ersten Einzelausstellung 1982, mit über 70 Jahren, im New Yorker Museum of Modern Art nach. Die Frage nach der Einzelstellung der Künstlerin in ihrem, eher männlich geprägten, Künstlerumfeld kann bei dieser Gelegenheit diskutiert werden. Hat sie eine Stellung außerhalb des kunsthistorischen Mainstreams, oder hat sie, wie z.B. Rodin oder Picasso, einfach eine neue Ausdrucksform geschaffen und ist damit Teil eines klar definierbaren Netzwerks von künstlerischen Entwicklungen ihrer Zeit?