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Ausstellung "painting to remember" (Alexander Dettmar) - Portraits zerstörter Synagogen in Deutschland

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Ausstellung "painting to remember" (Alexander Dettmar) - Portraits zerstörter Synagogen in Deutschland


Datum Mittwoch, 14. Juli 2021 (den ganzen Tag) - Mittwoch, 15. September 2021 (den ganzen Tag)
Standort Marienkirchhof 1, Marienkirchhof 2, 23552 Lübeck
Mitwirkende
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Liberale Jüdische Gemeinde Lübeck e.V., Kirchengemeinde St. Marien
Ausstellung "painting to remember" (Alexander Dettmar) - Portraits zerstörter Synagogen in Deutschland

Der Künstler Alexander Dettmar, Berlin, stellt aus.

Als Dettmar sich 1994 in Güstrow aufhielt mit dem Auftrag, den dortigen Dom zu malen, fragte er nach, ob es eine Synagoge am Ort gegeben hätte. Er suchte den Platz auf, wo die Synagoge gestanden hatte, fand aber einen vernachlässigten Ort vor, der keinerlei würdiges Gedenken erlaubte.

Spontan entschied er sich, im selben Format wie den Dom auch die Synagoge zu malen. So entstand das erste von mittlerweile 150 Portraits zerstörter Synagogen in Deutschland und Europa.


Bei dem Zyklus handelt es sich um Ölgemälde, etwa zur Hälfte im Format 100x100 cm, zur anderen Hälfte in kleinerem Format. Der Umfang der Ausstellung und die Auswahl der Bilder wird nach einer Unterredung mit dem Künstler vor Ort festgelegt entsprechend der örtlichen Gegebenheiten.

Weil die Lübecker Synagoge Ende 1938 bereits verkauft war, wurde sie in der Pogromnacht nicht in Brand gesteckt, in ihrem äußeren Erscheinungsbild aber sehr verändert.  Allerdings wurde am 25.3.1994 auf die Lübecker Synagoge ein Brandanschlag verübt. Es war der erste Anschlag auf eine deutsche Synagoge nach der NS-Zeit. 


St. Marien Lübeck ist ein eingeführter Erinnerungsort und Mitglied der Nagelkreuz-Gemeinschaft. Ca 500 000 Menschen besuchen die Kirche pro Jahr.

Die Grußworte zur Vernissage am 14.7., 18.00 Uhr in St. Marien sprechen Bürgermeister Jan Lindenau, Bischöfin Kirsten Fehrs (HH), Pröpstin Petra Kallies, Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama (Berlin).


Musik: Violoncello und Orgel

Ein Rahmenprogramm ist geplant.