Bundestagsabgeordnete in St. Marien

Bundestagsabgeordnete in St. Marien


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Veröffentlicht am Dienstag, 30. April 2019, 14:41 Uhr

Die Kirchengemeinde beantragt Fördermittel aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes zur Sanierung der Türme. Marienpastor Robert Pfeifer sagte: „Die Kommune, Kirche, Bürger, das Land und der Bund ziehen bei diesem Projekt gemeinsam in eine Richtung. Wir setzen uns gemeinsam ein für den Erhalt unseres Weltkulturerbes." Vor der entscheidenden Ausschusssitzung in Berlin, in der über die Mittelverwendung entschieden wird, wollte sich Johannes Kahrs, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, persönlich ein Bild von den anstehenden Sanierungsarbeiten machen. Immerhin belaufen sich die Gesamtkosten auf etwa 1,5 Millionen Euro. Kahrs sagte: „Wir wollen Mittel bereitstellen, um die kulturelle Infrastruktur zu sichern."
Gemeinsam mit dem Schirmherrn der Spendenaktion „Sieben Türme will ich sehen“, Bürgermeister Jan Lindenau, der Kirchenkreisbauabteilung, vertreten durch Jürgen Rösing, Marienpastor Robert Pfeifer, dem Vorsitzenden des Kirchengemeinderats Christian Rosehr und Kirchenvögtin Sabine Weiß, bekamen die Bundestagsabgeordneten einen Eindruck vom Zustand des Mauerwerks. Gabriele Hiller-Ohm betonte, wie wichtig es sei, "dass der Bund sich beteiligt an der Sanierung der gravierenden Schäden. Politisch verbindet dieses Projekt parteiübergreifend die Verantwortungsträger." Für Bürgermeister Jan Lindenau ist die Rettung der Lübecker Türme ein Herzenzprojekt: „Die Türme der Kirchen sind identitätsstiftend für die Stadt und wichtig für den Tourismus. Das Engagement der Lübecker zeigt, wie sehr dieses Thema die Menschen in der Stadt bewegt. Dieses Bauwerk, das über so viele Generationen die Identität der Stadt abbildet, muss gemeinsam gesichert werden. Deshalb bin ich gern Schirmherr dieses Projekts."


V.l.n.r. Sabine Weiß, Johannes Kahrs, Christian Rosehr, Jürgen Rösing, Robert Pfeifer