Marienorganist

Johannes Unger (*1976) ist seit 2009 Organist an St. Marien. Er wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf und studierte Klavier, Orgel und Kirchenmusik in Leipzig und Kopenhagen. Zu seinen Lehrern gehörten Ullrich Böhme, Hans Fagius und Markus Tomas. Von 2003 bis 2009 war er Assistenzorganist an der Thomaskirche in Leipzig. Er erregte internationale Aufmerksamkeit, als er in kurzer Zeit drei bedeutende Orgelwettbewerbe gewann (Odense 1998, Leipziger Bachwettbewerb 2000 und St. Albans 2001).

In der Lübecker Marienkirche gehört das konzertante und liturgische Orgelspiel zu seinen Hauptaufgaben. Darüber hinaus leitet er die „Capella St. Marien“, ein Chor- und Instrumentalensemble, das er 2010 gründete. Für die „Lübecker Abendmusiken“ 2010 komponierte er die „Seligpreisungen“ für 2 Orgeln, Bass und Frauenchor zum Gedenken an die Lübecker Märtyrer.

Seinem berühmten Vorgänger Dieterich Buxtehude widmet er die seit 2010 jährlich stattfindenden „Buxtehude-Tage“ in der Marienkirche.

Konzerte und Kurse führen Johannes Unger in viele Länder Europas, nach Nordamerika und Australien. Regelmäßig entstehen Aufnahmen für Rundfunk und auf CD. Bis 2009 unterrichtete er an der Hochschule für Kirchenmusik in Halle. 2009 erhielt er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Lübeck.
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